Tosca - Puccinis Hetzjagd

Shownotes

Machtspiele mit Todesfolge. In dieser Folge geht es um Puccinis Tosca: ein Werk, das gern als dramatische Liebesgeschichte verkauft wird, dabei aber viel brutaler, politischer und psychologisch fieser ist, als der Opernkanon es manchmal zugibt.

Wir sprechen darüber, warum Tosca kein romantisches Dreiecksdrama ist, sondern ein Thriller über Kontrolle, Willkür und Erpressung. Warum Cavaradossi als Held ziemlich blass bleibt. Warum Tosca viel zu oft als eitle Diva missverstanden wird. Und warum Scarpia einer der widerlichsten, aber besten Bösewichte der Operngeschichte ist.

Außerdem: Szenenapplaus, der alles kaputtmacht. Tenöre, die aus Todesangst eine Bravouarie basteln und die wirklich wichtige Frage: Womit bringt man Scarpia am besten um, mit Messer, Schreibmaschine oder Golfschläger?

Das Urteil hört ihr in der Folge - danach wollen wir eures.

Diskutiert mit uns auf Instagram und LinkedIn: Larissa Schütz, Daniel Url

Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge OPA ohne Ehrfurcht, Nummer drei.

00:00:04: ab drei wird es eine Tradition Daniel.

00:00:06: Ich freue mich und mal wieder Danke für eure Reaktionen!

00:00:11: Wir freuen uns immer sehr wenn ihr uns schreibt.

00:00:14: jetzt würden wir uns noch mehr freuen wenn er mit uns ins diskutieren kommt aber wir kennen uns ja vielleicht auch nicht so lange.

00:00:19: also alles gut unser heutiges Werk das wir besprechen wollen das hat auf jeden Fall Diskussionspotenzial.

00:00:25: Wir reden heute nämlich über Tosca und auch hier gibt es wieder einen schönen biografischen Kniff finde ich, wir können heute mal voll in unsere Berufswelt einsteigen Daniel weil ich habe unlängst eine Toscar rezensiert.

00:00:38: am Wochenende war ich im Imling beim Imlingfestival und hab Toscha gesehen und Toska wird so bisher meine Sommeroper war.

00:00:44: letztes Jahr habe ich dich im Sommer in der Schweiz besucht und wir haben eine TOSCA gesehen für die du Dramaturgy gemacht hast.

00:00:53: Ja, genau.

00:00:54: Es ist finde ich auch so ein bisschen so einen Streberwerk-Tosker.

00:00:58: Da ist die Musikrandios da ist die Handlung wirklich gut.

00:01:02: Also eigentlich Daniel eine sichere Bank wenn man das programmiert oder?

00:01:08: Ich glaube auch tatsächlich dass Toska so ein ideales Anfängerstück ist Weil es ist Essen sich lang!

00:01:17: Die Geschichte ist wirklich super spannend Die Musik packt einen wirklich so richtig.

00:01:22: Tosca ist so ein Stück mit dem du, das war für so blödsatz klingt, neues Publikum gewinnen kannst.

00:01:28: Absolut!

00:01:28: Weil ich glaube gerade selbst wenn du in die Jugendlichen glaub' ich in den Toscas gehst dich finden.

00:01:33: Das glaub', ich geil.

00:01:33: Weil es einfach geil

00:01:35: ist... Es ist ein Thriller?

00:01:38: Ja.

00:01:39: Ich glaube, auf den ersten Blick auch mal eine Liebesgeschichte.

00:01:43: Aber warum ist es für Freaks wie uns interessant?

00:01:45: Oder warum gehen Leute nach Jahrzehnten-Opa da immer noch gerne rein?

00:01:49: Weil ich finde, dass Tosca ganz viel unter der Oberfläche zu bieten hat und eben nicht eine Liebsgeschichte einfach ist sondern ein wahnsinnig starkes Werk über Kontrolle!

00:02:00: Und wenn du da die richtige Regie hast dann find' dich kann man da richtig was draus machen, richtig viele Deutungsebenen rausholen und auch eine sehr moderne Geschichte erzählen, finde ich.

00:02:11: Ja das ist eigentlich ganz interessant weil ich glaube wenige wenige Werke sind so eigentlich so genau zeitlich verortet wie Tosca weiß?

00:02:21: Ist ja eigentlich kannst du es bis auf den Tag genau sagen wann es spielt was heißt wenn dieser Schlacht eben gegen die österreichische Armee stattfindet.

00:02:29: d.h.

00:02:29: Du kannst wirklich auf dem Tag genau machen Wann Toska start findet.

00:02:33: und trotzdem ist das worum's im Werket eigentlich geht.

00:02:37: Das kann ja genauso eigentlich heute passieren.

00:02:39: Es geht über Kontrolle, es gibt diesen Polizeistart, kann man sagen der die Leute unterdrückt und das geht so ein bisschen um Revolutionen und zwischendurch natürlich auch um Liebe.

00:02:51: aber ich glaube auch dass das jetzt nicht unbedingt wieder da anfangen, das Jahrhundert spielen muss sondern eben auch genau so jetzt spielen kann.

00:03:00: und dadurch, dass diese... es gibt eigentlich nur drei Hauptcharaktere in diesem ganzen Studio, um die sich alles dreht dieses Diese drei Expeditionen, muss man ehrlich sagen.

00:03:11: Und diese

00:03:11: drei sind so extrem gut gezeichnet psychologisch und charakterweise sowohl von dem wie das Libretto geschrieben ist als auch musikalisch dass es dich wirklich packt.

00:03:26: Ja ich finde auch also diese Liebesgeschichte Nur das Schlachtfeld, auf dem diese Machtkämpfe ausgetragen werden.

00:03:33: Diese verschiedenen, die es ja da gibt.

00:03:35: Also politisch, emotional, psychologisch und diese Figurenkonstellation ist echt interessant weil du kannst es auf die drei Tosca, Scarpia, Cavaradossi...

00:03:48: Superbasic eigentlich!

00:03:50: Alle weiteren Charaktere sind wirklich totale Side-Characters.

00:03:57: Selbst Angelotti, der eine Rolle spielt ist ein totaler Nebencharakter.

00:04:01: Ja ich glaube das ist auch eher so wie du ja sagtest mit dieser historischen Einordnung die jetzt manchmal finde ich ein bisschen wichtiger genommen wird als sie ist.

00:04:09: Ich finde es in schlecht geschriebenen Programm-Heften wirklich immer so bisschen abschreckend wenn man dann da erstmal konfrontiert mit der Backgroundgeschichte wie es zu dieser Revolution kommt und sowas du eigentlich gar nicht brauchst.

00:04:21: also da tut man sich glaube ich keinen Gefallen wenn man das so groß aufbläßt.

00:04:24: Du brauchst es nicht zu verstehen

00:04:27: Es muss auch nicht die Revolution von damals sein.

00:04:29: Also es muss nicht dieser Kampf zwischen den Monarchisten und den Republikanern da sein in Italien zu dieser Zeit, das ist zwar schön noch gut wenn so ist.

00:04:37: aber im Prinzip der Konflikt zwischen eben zwei Gruppen oder dieser revolutionäre Krachter kann ja genauso irgendwann anders spielen.

00:04:45: und darum fühlte ich eigentlich das Tosca in Gegensatz zum Rosenkabel der D-Wend letztes Mal besprochen haben ganz easy in den anderen Zeiten und Ortschaft tragen kannst.

00:04:58: Weil diese ganzen Romverbindungen, klar sind die auch da aber sie sind jetzt auch nicht für die Story so mega tragend dass das jetzt einen großen Unterschied macht.

00:05:06: Aber ich finde trotzdem wird damit sehr ehrwürftig umgegangen weil die meisten doch dazu neigen das wirklich an diesen orten Also Engelsburg zum Beispiel oder den Palazofanese, dann auch wirklich da reinzusetzen und sich vielleicht ja nicht trauen.

00:05:26: Das Beste davon fand ich eine Produktion, die glaube ich jetzt in London neu rauskam letztes Jahr oder so wo der dritte Tag nicht direkt innen oder auf der Engelsberg spielt aber in so einem Ich habe keine Ahnung, ob es Ehrenhause oder Gefängnis ist.

00:05:45: Wo du aber aus dem Fenster dann den Petersdom siehst.

00:05:49: Oh!

00:05:52: Doch noch so ein kleiner Hinbein.

00:05:55: Wir sind in Rom.

00:05:57: Aber wenn du die Story wirklich auf ihre Basics runterbrichst, muss es weder Rom noch die Zeit damals sein?

00:06:07: Es geht eigentlich mehr darum, dass du eben diesen Polizeistart eigentlich hast und diese Unterdrückung und diesen Konflikt zwischen den zwei Gruppen.

00:06:14: Aber das kann ja alles Mögliche sein!

00:06:16: Ich meine Scharnfach Amerika, da hast du auch deine zwei Parteien die absolut im Klinsch sind und so gesehen...

00:06:22: Auch ein Ansatz für mich.

00:06:23: Hätte genauso

00:06:24: sein also.

00:06:25: Weißt du es gab ja plötzlich Donald Trump?

00:06:28: Ja genau!

00:06:31: Klar könnte man machen aber es gibt ja auch viele.

00:06:36: Wann war das denn?

00:06:37: In den Osterfestspielen hat Michael Sturminger Tosca inszeniert.

00:06:45: Mit dem habe ich damals ein Interview gemacht und er hat auch etwas sehr Interessantes gesagt, nämlich dass du das ja so einfach verorten kannst weil es immer um das Böse geht.

00:06:59: Also, und wenn du dich traust meine ich auch das er gesagt hat dann kannst du eben auch eine reale Person nehmen wobei ich sowas immer problematisch finde.

00:07:07: man kann natürlich auch Dinge andeuten.

00:07:08: Und naja darum soll es jetzt gar nicht so gehen.

00:07:11: wir haben gerade schon ganz interessant angeschnitten diese diese drei personen konstellation.

00:07:16: und da mal wieder meine frage an dich Daniel ist es ein stück dass man aus jeder Perspektive erzählen könnte.

00:07:23: Also kannst du es aus Toskas, kannst du's aus Gapias oder kannst du auch aus Kavaradosis Sicht inszenieren?

00:07:31: Ich glaube ja gut Tosca sowieso.

00:07:34: also das ist quasi die Basic Version.

00:07:38: Gapia kann ich tatsächlich auch vorstellen Produktionen gesehen, wo das so ein bisschen angedacht wurde.

00:07:44: Schwieriger finde ich es tatsächlich bei Kawaradosi.

00:07:47: Ich find auch von den Dreien ist er eigentlich so

00:07:52: der blasseste... Der schwächste!

00:07:54: Ja?

00:07:54: Geh' ich voll mit!

00:07:55: Du

00:07:55: weißt du mein Dr.

00:07:56: Tosca passiert viel irgendwie.

00:07:58: Es gab ja so so einen spannender Charakter und Kawarado-Sie findet hier dagegen so ein bißchen Blass.

00:08:03: Und da macht halt das sein Ding sonst irgendwie.

00:08:07: aber rein vom Charakter finde Ging es das zu den anderen beiden so eher der Schwächere?

00:08:12: Das ist voll der Blender, und zwar wegen dieser Chevalestelle Ari.

00:08:17: Oder weil

00:08:17: er da als Frage die Folter...

00:08:18: Ja klar!

00:08:20: Er ist halt der Tenor!

00:08:23: Er is' halt der tenor, dass lässt sich nähen.

00:08:26: Du möchtest einen bösen Unterton?

00:08:28: Vielleicht.

00:08:30: Nein, also klar.

00:08:32: Er wird dann geschnappt und man kann sagen ja er versteckt seinen Freund Ancelotti aber mehr macht er eigentlich nicht und da wird es interessant dass eigentlich dann Tosca so in die Machtrolle kommt.

00:08:45: Also die übernimmt dann

00:08:47: Genau und vor allem ich denke gerade diesen ihren zweiten Akt.

00:08:53: Da ist die große Konfrontation nicht zwischen Kavaradosi oder Scabia.

00:08:57: Die ist relativ kurz und geht schnell vorbei, sondern das Zentrum der Klima von diesem ganzen Werk ist dieser zweite Akt wo Droska und Scabias Gespräch nach und nach total eskaliert und wirklich zu einer richtigen Konfrontationswirt.

00:09:16: Das ist ja auch der richtige Machtkampf weil Scabian macht das Ganze sehr offensichtlicher.

00:09:21: also er hat per se schon mal die Macht als Polizeichef.

00:09:24: Er hat die exekutive Gewalt an seiner Seite und kann ja alle erschießen lassen, das macht er in vielen Inszenierungen auch sehr was mir dann oft ein bisschen zu viel wird.

00:09:35: aber auf jeden Fall er hat diese Möglichkeit und er hat natürlich auch die absolute psychologische Macht weil er Tosca ja so extrem unter Druck setzen kann gerade eben im zweiten Akt wenn Kawaradosi schon in der Folterkammer sitzt.

00:09:48: Aber Tosca hat natürlich auch, die hat eine viel subtilere Macht.

00:09:52: Weil sie hat Scarpia eigentlich alleine durch ihre Person in der Hand.

00:09:57: Denn er will ja sie noch viel mehr als diese ganze Macht finde ich!

00:10:00: Das ist halt dann die Frage wie... Wie klug ist Toscar wirklich?

00:10:05: Weil Scarpias natürlich... Scarpius ist einfach ein ihrer Charakter.

00:10:09: also der ist super smart, der hat ne Beobachtungsgabe, der weiß welche Stellschrauben eher irgendwo Schrauben muss damit alles so passiert, wie er will.

00:10:20: Das merkt man dann an dem ersten Akt wo er so ganz gekonnt, Tosca mit wirklich minimalen paar Sätzen irgendwie so manipuliert dass die so eifersüchtig wird für etwas was gar nicht überhaupt nicht stimmt.

00:10:35: aber trotzdem er macht das so geschickt und er spielt einem zweiten Akt total mit ihr.

00:10:40: Und da ist ja die Frage, wie inwieweit durchblickt Tosca das?

00:10:44: Natürlich gibt es hier einiges kontra.

00:10:47: Aber schlussendlich, die ganze große Katastrophe passiert ja, weil sie ja dann schlossendlich doch irgendwie sozusagen aufgibt und das Versteck von Angelotti verrät!

00:11:03: Und dadurch gerät der ganze Ball ja ins Rollen, weil ansonsten hätte er auch gegen Kawaradosi eigentlich nix in der Hand.

00:11:08: Da könnte ihn jetzt sicher weiter foltern und sonst irgendwie aber ich... Auch wenn da vielleicht ein blasser Charakter ist, ich gehe mir davon aus dass Kawaradasi selbst nicht nichts verraten würde und so gesehen liegt es eigentlich alles dann an dieser Entscheidung das Tosca nachgibt.

00:11:25: Ja!

00:11:25: Und sich menschlich zeigt was ja nichts Schlechtes isst also?

00:11:28: Ja!

00:11:29: Aber im Prinzip Kühlt sie damit Angelotti, Kawaradosi und im Grunde auch ich selbst.

00:11:39: Ich glaube was mich vor allem so stört... Jetzt haben wir es verraten wie Blödsinn!

00:11:49: Was mich wirklich ernsthaft und leider auch sehr oft stört ist dass sie klar ein Specherer einen schwächeren Charakter vielleicht hat oder empathischer ist auf jeden Fall und dann deutlich nach gibt aber vor allem dass sie oft so als die eile diva die.

00:12:06: ich bin so einfach süchtig und meine eifersucht.

00:12:09: Ich bin so toll, dass sie immer so ja so oberflächlich Mir fällt jetzt kein besseres Wort ein, so Tussig dargestellt ist.

00:12:16: Aber sie probiert es ja schon!

00:12:18: Sie geht da zum Beispiel in die vollen und sagt übertragen zu.

00:12:24: Es gab ja... du hör mal ich habe richtig viel Geld Ich bin ein Opernstar.

00:12:28: Wie viele willst

00:12:30: denn?

00:12:31: Das ist stresskraft viel zu flach natürlich wenn Du sie nur als eine Tussi irgendwie darstellt das klar.

00:12:36: Ich glaube der Schlüssel dabei ist Trosca is ne römische Frau.

00:12:42: Und wer die Römer kennt, der weiß dass sie sehr leidenschaftlich sind.

00:12:46: Das ist nicht glaube ich nur ein Klischee.

00:12:49: und gerade so eine Diva, so eine italienische römische Diva hat natürlich Feuer!

00:12:54: Und ich glaub das... weil für du merkst schon in diesem Duett im ersten Akk merkt man ganz stark, dass die liebt ihn über alles, ne?

00:13:01: Die Beziehung, das ist fast eigentlich jetzt der Reisen wenn du weißt wie es weitergeht Wenn dir da dieses Duetta haben und sich da ansingen und du weisst oh Scheiße das ist so der letzte Der letzte schöne Moment, den die beiden eigentlich haben.

00:13:15: Und das eskaliert er dann in diesem zweiten Akt.

00:13:18: und klar gibt sie ihm da total Kontra wenn der da fragt ja quasi... Sie hört da diese Schreihe von ihrem Geliebten gefolternt wird.

00:13:25: und dann fragts gab ihr was ist jetzt?

00:13:29: Und sie sagt nur non-sonuale ich weiß von gar nichts!

00:13:33: Und das sagt sie wirklich so wirklich.

00:13:35: also die hat schon starken Charakter.

00:13:37: und dann eben dass mit dem Geld ihrer Moment einfach.

00:13:41: Das wird ja meistens nicht wirklich gesungen, sondern eigentlich werden wir gesprochen und das einfach noch so ein bisschen zu intensivieren.

00:13:48: Und dann fragt sie im Quantoil Prezzo quasi wie viel wirst du?

00:13:53: Und auch die Reaktion von dem Kapitän hat gesagt, lass mich doch von schönen Frauen nicht mit Geld kaufen!

00:13:59: Ich will was anderes... Also wenn du zwei gute Sängerschauspieler hast Dann ist es wie ein gutes Ping-Pong-Spiel.

00:14:09: Das geht hin und her, das schaukelt sich gegenseitig auf!

00:14:13: Ja, du hast es gerade auch schon gesagt... Man weiß ja von Anfang an, dass wird sowas von in die Hose gehen.

00:14:21: Das wird nicht gut ausgehen aber das ist eben Ja, auch schon reinkomponiert finde ich.

00:14:27: Was es eigentlich leicht macht diese Spannung zu halten und das ist da denke ich immer so an Hitchcock, an diese Tischtheorie.

00:14:36: also wenn unter dem Tisch eine Bombe liegt dann ist nicht die Explosion spannend sondern das Wissen dass es passiert

00:14:41: Genau genau genau und genau mit dem Spiel Tosca.

00:14:44: Das ist interessant gerade in der Entwicklung von Puccini als Komponisten Du hast direkt davor Labo-Hem Ganzes Gegend, das ist sehr delikat.

00:14:54: Das ist ein Team und so... Und dann kommt Troska und es wirklich eine Hetzjagd!

00:15:00: Es gibt auch diesen roten Faden, diese Dramaturgie der Störung wird das genannt weil du in Trosker nie irgendwie aufs Szenen hast die einfach ausgelaufen und dann kommt die nächste Szene sondern es passiert immer irgendwas.

00:15:13: Da kann ohne Entschluss dass da jemand ausgebrochen ist oder Der Spoleter stürmt rein und hat irgendwas zu sagen, dass der diese Schlacht verloren ist.

00:15:21: Es ist immer etwas, was plötzlich passiert und das Publikum ist dann sofort... Oh Gott!

00:15:26: Du fühlst dich auch als Publikums total durchgehetzt durch die zwei Stunden.

00:15:30: Und das macht es auch noch viel intensiver.

00:15:33: Und trotzdem finde ich, hat dieses Werk auch die ein oder andere Schwäche Und zwar eben gerade in der Handlung, dass es so ein bisschen das Puccini gerade zum Beispiel Tosca und ihre Eifersucht und damit die Darstellung einer Frau so missbraucht um es voranzutreiben.

00:15:50: Weil wenn sie cool wäre würde es anders ausgehen.

00:15:53: Definitiv ja!

00:15:54: Was auch ganz spannend ist und deswegen glaube ich ist das heute noch... einfach nur das heutige packendes Werk.

00:16:02: Es gibt ja diese diversen Parallelhandlungen immer.

00:16:04: Das ist gerade im zweiten Akt, dass das ganz deutlich wenn irgendwo im Hintergrund, im Hinterzimmer was wir überhaupt nicht sehen.

00:16:09: aber du hörst es die ganze Zeit wird eben der Kawaradosi gefolchtert Und im Vordergrund ist aber währenddessen die Handlung zwischen Skapia und Tosca oder ganz am Anfang, während Toska draußen am Platz eine Kantate singt.

00:16:21: Und das Fenster ist halt offen und du hörst es!

00:16:23: Und in dem Moment als Skapias Fenster schließt, ist auch die Kantatte draußen weg... ...und die reden dann quasi die vordergründige Handlungen.

00:16:30: Das ist diese Parallelhandlung, das hat was fast filmisches eigentlich,... dass du eigentlich mehrere Handlungen zugleich hast, die du mitgekriegt hast.

00:16:40: Das ist schon ein ihrer Theatraleffekt, gerade für die Zeit.

00:16:44: Ja, der Theatraler Effekt, da finde ich es liegt auch für Sängerinnen und Sänger so bisschen die Gefahr drin.

00:16:50: also wir kennen ja alle Elochevan Lestelle das kennen auch Leute die glaube ich somit Opa überhaupt nichts am Hut haben.

00:17:00: Ich habe jetzt am Wochenende wieder mal so bewusst die Augen geschlossen und auf den Text gehört.

00:17:06: Und das ist ja ein wahnsinnig starker schöner Text, aber wie du es immer gerne sagst, überberufene Teenöre machen da halt voll die Bravour-Arie draus um zu zeigen was sie können und wie stark sie sind.

00:17:21: Because I can!

00:17:23: Ja genau because

00:17:24: i can Dieses Starke in der Aree, dieser ... einerseits dieser Abgesang vom Leben und andererseits die so ich habe nichts bereut.

00:17:36: Das finde ich viel zu selten so fragil und leidenschaftlich dargestellt wie das meistens überleidenschaftliche dargestellt ist.

00:17:46: Hallo!

00:17:46: Ich bin ein Toller-Tinor und wenn ihr genug klatscht dann sing' ich es gleich nochmal.

00:17:49: Rechte Hand drauf, linke hand drauf.

00:17:52: Ja ja.

00:17:53: Es ist tatsächlich so... Dann sagt er dir, hat das schon gesungen oder so.

00:17:57: Aber es ist wirklich ein super intensiver Text und der will auch interpretieren werden.

00:18:04: Und das ist gerade in solchen Ställen leider schwierig wenn du diese absoluten Gassenhauer hattest die Muschel wieder reingeschrieben haben.

00:18:15: Und das hat mich auch wieder so genervt, jetzt in Imling.

00:18:20: Aber das machen die eigentlich fast überall, dass dann vom Dirigentin abgewunken wird um diesen Szenen-Aplaus runter zu passen und der macht alles kaputt!

00:18:29: Ich hasse es

00:18:30: wirklich!

00:18:33: Ja, das ist gerade da irgendwie super, super schwierig aber das hat Puccini übrigens selbst auch sehr gehasst.

00:18:41: Versucht immer flott die nächste Szene rüber.

00:18:43: Der Übergang ist krass!

00:18:46: Aber den hörst du meistens nicht von der Applaus und dann muss irgendwie noch begonnen werden, ja es ist generell so eine Puccini Geschichte.

00:18:52: ich bin auch kein Väter davon aber man muss glaube ich da den Sängern auch ihren Applaus gönnen.

00:18:58: Ja wie gesagt wenn's mal jemand so fragil interpretieren würde dann würd' ich auch.

00:19:01: klatschen ist schon lange nicht mehr passiert.

00:19:05: Apropos lange nicht erlebt, wir haben beide die Torska bei euch gesehen.

00:19:10: ihr habt da Freilicht gearbeitet also auch ganz viel mit Kulisse.

00:19:15: Wir haben Eingangs auch schon drüber geredet diese diese Kulise die eigentlich soviel ja Ehrfurcht ausstrahlt, dass viele Regisseure das überhaupt nicht im geringsten angreifen.

00:19:26: Wie war es bei dir damals?

00:19:28: Hast du überhaupt daran gedacht, das mal woanders zu verorten anzubieten, das ein bisschen abzunennen?

00:19:35: Gut ich kam da, da war die Idee schon... Da war die Grundidealage irgendwie schon auf der Hand und ich finde das auch sehr gut.

00:19:43: Das war eben auch open air und dafür brauchst du sowieso Ja, Mute was ein neues zu wagen und ich fand das der Produktion ganz gut funktioniert hat weil es schlussendlich das Ergebnis war eigentlich so ein Netflix-Thriller.

00:19:58: Es waren natürlich mit Open Air Megaspektaklen aber trotzdem irgendwie an den richtigen Stellen aus einem totales Kamerspiel.

00:20:07: Und das ist glaube ich auch in dem stieg die große Kunst dass du natürlich gerade erster Akter ist so richtig rums unter dem zweiten Akt Musst du das aber irgendwie, es ist halt ein totales Kamerspiel dieser zweite Akte.

00:20:19: Also trotz all diesen parallelen Handlungen oder sonst irgendwie... Aber du hast eigentlich nur die Zentrum Skarpia und Tosca und diese Konfrontation und das musst du richtig rausarbeiten!

00:20:29: Und da ist einfach so viel Mimik, soviel einfach schon in die Musik reinkomponiert dass du damit arbeiten musst.

00:20:40: Es kommt vom ganz großen aufs ganz klein an, da ist der Regisseur schon sehr gefragt glaube ich und das hat irgendwie ganz gut funktioniert oder so.

00:20:50: Die Produktion war sehr bediebt.

00:20:53: Standleute und so, also die Leute, die die Treppe runterfallen und natürlich der legendäre Sprung am Schluss.

00:21:02: Der war bei uns glaube ich schon besonders spektakulär... Und besonders

00:21:05: hoch!

00:21:06: Besonders hoch?

00:21:08: Und es war der beste Beweis, dass du's auch in einer modernen Zeit spielen lassen kannst.

00:21:14: Ohne das irgendwas fehlt!

00:21:17: Also ich muss echt sagen... Gut, ich bin natürlich da irgendwie wohl viel gewesen aber das hat erstaunlich... Ich glaube wenn du es nicht vorher würdest, hättest du so sagen können ja das ist so gedachtes Stück

00:21:28: Ja, es war sehr rund.

00:21:29: Aber ich weiß ja auch, dass du lang dran gearbeitet hast.

00:21:32: was hat dir am meisten Kopfzerbrechen gebracht oder was hatte ich am meisten beschäftigt?

00:21:37: Das ist dann doch für so eine große Produktion.

00:21:39: Wir hatten erst sechs Wochen... Erstens das Wetter.

00:21:44: natürlich weil wenn du oben in der Spieße dich hinterfieten von Wetter habt aber abgesehen davon eben dieses Weil ich glaube es ist schon gefährlich, dass du dann zu sehr ins Spektakuläre gehst.

00:21:54: Wenn du dann mit einem spektakel begeistern willst, dann verliert's auch wieder.

00:21:59: Und darum musst du schauen, dass immer die Balance zwischen dem Megaspektakel und viel machen und dann aber in den richtigen Momenten doch alles fokussieren auf woraufs ankommt weil ansonsten fühlt man sich wie du bei Viaggio wo einfach...

00:22:18: Ja, das stimmt.

00:22:19: Die Verleitung da ist sehr groß und dann auch wie gesagt dieser unglaublich wunderschönen vielfältigen Musik, die Butter vom Brot zu nehmen.

00:22:28: Weil man einfach mit Effekten überlädt, die ja auch ganz toll sein können.

00:22:32: Da war's interessant!

00:22:33: Ich habe ... ... in Salzburg ... ... die Konzertante Tosca mit ne Trepko und Kaufmann... Und Luca Salzi als

00:22:46: Skapia?

00:22:47: Als Skapian natürlich!

00:22:49: Wow das wär funny!

00:22:52: Da

00:22:53: gab es ja den lustigen Hirtenknaben, kann ich mich erinnern.

00:22:56: Ohja!

00:22:56: Das war nicht total süß.

00:22:58: Cicilla Bartoli, Filmspiel-Mama hat dann ... Ich glaub mit neun hat sie's in Rom damals gesungen und hat sich dann wirklich was nicht so blöd in den Hirtengnaben zu geben.

00:23:07: Das war sehr süß, das hat mir gut gefallen.

00:23:11: Aber was ich sagen wollte, also das hat so gut getragen und das war natürlich auch musikalisch exzellent.

00:23:19: Da war der Kaufmann auch auf der Höhe seiner Kawaradosi-Zeit, muss ich im Nachhinein sagen.

00:23:25: Das hat so gut getragen!

00:23:27: Da hätte mich glaube ich an diesem Abend auch sehr schön dirigiert von Subin Meta und auch nicht so effektascherisch wie man das vielleicht mal verliebt hat.

00:23:38: Vielleicht

00:23:38: noch was dazu zu sagen?

00:23:40: Ja bitte Daniel.

00:23:41: also ich wollte nur sagen dass hat das war ein Abend er hat mir bewiesen das funktioniert auch ohne jegliche Szenerie.

00:23:47: könnte das auch stören.

00:23:48: In dem Fall hätte es mich vielleicht zu sehr abgelenkt, ja so bitte.

00:23:51: Weil schlussendlich glaube ich da viel in diesem Stück ist jetzt natürlich ein Bühnenbild und sonst irgendwas.

00:23:58: Man beganns beiseite kommt's ganz viel auf Schauspielerei glaub ich an.

00:24:03: Und diese die Chemie oder diesen Beziehungen zwischen den drei Wenn die gut ausgespielt sind und wirklich Sänger und Sängerinnen hast, die das wirklich gut rüberbringen dann funktioniert der whatever you do hinstellen.

00:24:20: Aber im Punkt zur Effektascherei, das war tatsächlich von Anfang an bei der Urführung schon die große Kritik und Tosca hat sehr lang gebraucht bis es sich wirklich durchgesetzt hat weil es halt wirklich ganz, ganz bösartige Kommentare gekriegt hat von wegen Shabby Little Shocker absolut unrettbar, ästhetisch-unrettbar wurde genannt.

00:24:44: Richard Strauss meinte irgendwie Notorischer Kitsch schlechter so hatte.

00:24:49: Also es waren richtig böse Kritiken und auch von Kollegen ganz, ganz schlecht bewertet und meinte das ist totaler Kitscht diese ganzen Effekthascherei und sonst irgendwie.

00:25:00: Das war ein großer, großer Kritikpunkt und war tatsächlich bei der Urführung gar kein... also es war ein Achtungserfolg.

00:25:08: Absolut kein Triumph und hat dann in den Zeug lang gebraucht sich wirklich durchzusetzen.

00:25:11: und ich meine wenn du denkst heute Tosca ist der absoluten Evergreens.

00:25:17: Also das ist, glaube ich jedes Jahr unter den Top Fünfter meist gespielten Opern zu Recht auch.

00:25:21: Ja ja

00:25:22: also es ist mega Erfolg.

00:25:23: aber das war eben dann.

00:25:24: am Anfang fand das viele zu... Auch dann quasi wie diese Folter-Szene und so.

00:25:30: Das waren vielen in der Zeit im Jahrhundert.

00:25:33: Gerade nach dem Jahrhundertwende.

00:25:35: Too much!

00:25:35: Das fanden die Leute total krass.

00:25:38: Das ist total graphic.

00:25:40: Das, was bei uns da eigentlich total cool ankommt war für denen.

00:25:43: Da wäre es einfach viel viel mehr.

00:25:44: Ja

00:25:45: weil das ja auch so... Also du hast da wirklich die Chance ganz, ganz toll mit Kopfkino zu spielen.

00:25:51: Das war jetzt in Imling so.

00:25:52: Du hast Kavadosi wie du's ja meistens nicht tust, nicht gesehen keine Brutalität.

00:25:58: und dann kommt da einer mit so ner Zange raus.

00:26:02: Oh

00:26:03: Gänsehaut!

00:26:04: Was hat der gemacht?

00:26:04: Er

00:26:05: hat ihm ne Zahn gezogen oder nage?

00:26:11: Und das ist ja die großartige Fähigkeit von Puccini, der Brutalität und das Schöne so ganz nah beieinander zu haben.

00:26:17: Also absolut faszinierend!

00:26:19: Aber interessant, das wusste ich nicht... dass es so eine Startschwierigkeit gibt.

00:26:23: Ja,

00:26:24: und es ist ja interessant, es gibt jetzt eigentlich jetzt nicht allzu viel Arjen in dem Werk.

00:26:30: Du hast klar, du hast die absoluten Renner, Kameradosse kriegt sogar zwei Aber Topska hat im Prinzip wirklich als Arië nur wie sie dachte.

00:26:42: Es gab ja gar keine wirkliche Arië, der hatte seine kurzen Monäloge dass sonst irgendwas.

00:26:47: aber es ist eigentlich ein sehr arienarmes Werk weil eben das eine totale Hetzjagd ist.

00:26:53: Das geht so von einem zum nächsten und da wird Du hast gar keine Zeit, so haben wir gesagt.

00:26:59: Okay jetzt kommt die schöne Aria!

00:27:01: Und tatsächlich, Visidate kam ja auch etwas später dazu und Bocini war sich eigentlich bis zum Schluss nicht sicher ob er das drinnen behalten will weil er fand dass stört den Fluss.

00:27:11: Nein ich finde Visidata ist die Chance für eine Sängerin zu zeigen wie sie Tosca anlegt.

00:27:17: Weil du kannst es als gebrochenen traurigen Abschied vom eigenen Leben darstellen.

00:27:26: oder Du sagst, ich gehe wirklich auf die Diva-Schiene und ich mache hier nochmal meinen letzten großen Auftritt.

00:27:34: Aber ich finde das ist wie mit der Interventistelle.

00:27:36: Es ist dann meistens so der Moment wo zu wenig Charakter kommt und zu viel... quasi das ist jetzt mein Moment!

00:27:44: Ja, kommt drauf an ob du es dann durchziehst.

00:27:46: aber das ist was du am Anfang gesagt hast.

00:27:48: da musst du auch ein guter Sängerin darstellen sein.

00:27:52: Das ist ganz wichtig.

00:27:54: So ist heute wieder überraschend, ob wir Repertoire oder Raus sagen.

00:28:00: Wir müssten der Examin Werke suchen die nicht Repertoires sehen.

00:28:03: aber da finden sie das.

00:28:04: Ich hab schon so eine Liste da und auch die werden schocker sein für manche!

00:28:11: Naja ich sag ja immer Ehre wem Ehre gebührt und wir sagen ja einfach nicht nur Repertoir oder nur Raus sondern für mich kriegt es dieses mal ein absolutes Repertois weil ich sowas Schönes erlebt habe.

00:28:23: also Imling ist ja eine kleine Bühne im Chiemgau.

00:28:26: Das ist alles ganz süß und auf jeden Fall ist es auch schwer zu erreichen, deswegen man mit Schattelbussen vom Parkplatz hin oder wieder zurückgebracht wird.

00:28:34: Und als wir im Bus zum Parkplatz saßen, da saß ein Pärchen hinter uns die haben so angeregt darüber diskutiert ob sie den Angelotti verraten hätten oder nicht.

00:28:48: Also was sie in Tosca's Situation gemacht haben und haben da ganz toll argumentiert, ja also gerade wenn du so jung bist und dann unter Druck gesetzt wird, nein ich würde da auch... Und dann sagte er zu ihr, ja würdest du mich

00:29:02: auch verratten?

00:29:02: Das war nicht herrlich!

00:29:04: Oh mein Gott der Ehe-Krise!

00:29:07: Aber genau so soll es sein.

00:29:09: Es sei ja anregen und es soll zum Nachdenken auch... reflektieren über das eigene Leben anregen.

00:29:15: Auch wenn wir jetzt mal hoffen, dass mir nicht in diese Situation kommt.

00:29:18: Aber das soll Opa sein und

00:29:20: darüber

00:29:22: gesprochen werden.

00:29:23: Ja auch die werden wieder sagen ob man das aktuell bezieht, die Grausamkeit von so einem unfair erlangten Machtgefälle also... Das ist so böse und gemeintes.

00:29:35: Es gibt

00:29:35: ja auch jetzt Staaten wo das glaube ich durchaus total aktuell ist.

00:29:38: Also es ist nicht so als wenn es eine totale Märchenwelt ist.

00:29:42: Genau, diese Wildkühe.

00:29:43: Und das macht es so packend.

00:29:44: und ja deswegen gehe ich da auch mit dem Einstiegswerk was du sagst vielleicht nicht nur wegen der schönen Musik oder der tollen Handlung sondern...

00:29:52: Es kommt halt alles zusammen in diesem Werk?

00:29:54: Es kommt alles zusammen aber es hat die absolute zeitlose Fähigkeit Menschen zu packen uns emotional zu catch'n.

00:30:02: Da würde ich mich sehr freuen, wenn viele Menschen ihren Einstieg in die Opernwelt bekommen.

00:30:08: Also repertoire!

00:30:10: Junge Leute geht in Tosca!

00:30:15: Zum Schluss noch eine Frage Daniel weil das ist auch immer so... vielleicht ist es jetzt auch ein sehr bubbler und nördiger Witz aber Ich würde eigentlich gerne mal einen Ranking machen Die Top drei Dinge mit denen Skaap ja umgebracht wird.

00:30:30: Es war so herrlich in Imling, es gab hier ganz klassische Uniformen gesteckt im Büro.

00:30:37: Und der spielte zu Beginn des zweiten Aktes Golf wie das immer dargestellt wird von Amischefs die dann im Büropatten.

00:30:46: und auf jeden Fall hat Tosca ihn nachher mit diesem Golfschläger erschlagen und zwar hat sie so festzugehauen dass dieser Kopf abgebrochen ist.

00:30:53: Das war herrlig!

00:30:54: Oh Gott da habe ich gelacht.

00:30:56: Was war der witzigste Gegenstand, den du hier gesehen hast mit dem Skab ja umgebracht wurde?

00:31:01: Ja auch.

00:31:02: Das bringt uns wieder zu der Produktion zurück.

00:31:05: Tosca das war echt ein krasser Moment.

00:31:09: da haben wir mit dem Stuntleuten intensiv gearbeitet.

00:31:15: Erstmals eine Flasche glaube ich und danach kam aber die Schreibmaschine zum Einsatz und wurde wirklich bisbraucht dafür.

00:31:24: Das ist ein krasser Effekt, weil als wir das zum ersten Mal geprobt haben, war ich dann so, oh.

00:31:32: Aber da war es wirklich total dürr und schlägt mehrmals mit dieser Schreibmaschine nur einen über den Kopf.

00:31:43: Also Schreib-Maschine top zu schnell nix!

00:31:45: Ja?

00:31:46: Auf jeden Fall brutaler als der Goldschläger, obwohl er auch schwer ist... Ich überleg gerade was ist es im

00:31:52: Original?!

00:31:54: Das ist ein Messer von vom Tisch, weil das ganze Essen hier am Tisch ist.

00:31:57: und dann beblickt sie da dieses große Messer.

00:32:01: Und das steckt ihm rein und sagt dann Quest durch Baccio di Tosca!

00:32:04: Das ist der Kuss von Toscha!

00:32:07: Also Dramatur!

00:32:11: So muss man mal eine Geburtstagstorte anschneiden!

00:32:15: Da gibt's ja dieses coole Meme mit der Queen wo Sie diesen Mess in die Torte sind der Tosca im zweiten Aktus gab.

00:32:22: Also, I will just put a knife in it!

00:32:27: Sehr schön.

00:32:27: also wer in nächster Zeit Geburtstag hat.

00:32:29: probiert es mal so.

00:32:30: ihr bekommt auf jeden Fall einen toskawürdigen Auftritt dadurch und damit sind wir am Ende unserer Toska Folge genanntet.

00:32:40: Wir waren jetzt sehr romantisch unterwegs in den letzten oder in unseren ersten drei Folgen.

00:32:46: Deswegen als kleiner Teaser werden wir uns nächstes Mal an den großen Meister Mozart wagen.

00:32:53: Und da ist glaube ich auch nicht alles Gold, was

00:32:58: glänzt!

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