Il Viaggio a Reims - Werk ohne Handlung

Shownotes

Wir fangen direkt dort an, wo man eigentlich nicht anfangen sollte: bei einem Werk, das keine Handlung hat. Il viaggio a Reims von Gioachino Rossini, zu sehen gerade bei den Salzburger Pfingstfestspielen 2026 in der Regie von Barrie Kosky, ist der perfekte Aufhänger für alles, wofür dieser Podcast steht. Ein Sängerschaufenster aus dem Jahr 1825, geschrieben zur Krönung Karls X., jahrzehntelang verschollen, in den 70ern von Abbado wiederentdeckt und heute von der Staatsoper bis zum Landestheater ein echter Dauerbrenner. Aber warum eigentlich? Larissa und Daniel nehmen das Werk auseinander: Passiert drei Stunden wirklich gar nichts? (Spoiler: Die Pferde sind weg.) Warum sind die Frauenrollen um Längen interessanter gezeichnet als die Männerrollen und warum ist dieses Stück eigentlich der Traum - und der Alptraum - jedes Regisseurs?

Das Urteil hört ihr in der Folge - danach wollen wir eures.

Diskutiert mit uns auf Instagram und LinkedIn: Larissa Schütz, Daniel Url

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00:00:00: Herzlich willkommen bei Opa ohne Erfurcht, unserem neuen Podcast in dem wir nicht unerfüchtig mit Opa umgehen werden aber mit unseren Urteilen nicht erfüchtig sein wollen.

00:00:12: Wir machen einfach das was wir am besten können.

00:00:14: Dani, wir reden über klassische Musik.

00:00:17: Kritisch über

00:00:18: klassische Musik über Opern über Stimmen und vielleicht auch über Dinge die sich Kolleginnen und Kollegen öffentlich nicht trauen auszusprechen.

00:00:28: Und es ist super schön, denn wir fangen da an, wo auch unsere Freundschaft unser gemeinsamer Arbeitsweg angefangen hat.

00:00:34: Nämlich in Salzburg vor doch schon ein paar Sommern...

00:00:38: Wir sagen nicht wie viele!

00:00:41: Aber seitdem haben wir ganz viel gesehen und zusammen gearbeitet und natürlich dann auch ganz viel darüber gesprochen was wir so gesehen haben.

00:00:49: Und das möchten wir jetzt einfach teilen und natürlich ist jede und jeder auch herzlich eingeladen, sich einzuschalten.

00:00:54: man kann uns auf den verschiedensten Social Media Kanälen finden, man kann Podcast ja mittlerweile auch kommentieren.

00:01:00: also viel free!

00:01:01: So wie sind als dieser podcast jetzt aufgenommen wird in Salzburg zu den Pfingstverspielen-sweitausendsechsundzwanzig?

00:01:08: Und weil wir es beide gesehen haben, haben wir's auch als Aufhänger genommen Über Ilviaccio Aranz von Giacchino Rossini zu unterhalten.

00:01:18: Du warst in der Generalprobe Daniel, ich war gestern Abend in der Premiere.

00:01:21: Soll hier aber nicht irgendwie eine Premierenkritik werden sondern was uns besonders am Herzen liegt ist dass wir mit Werken an und für sich per See ins Gericht gehen, also so wie die damals geschrieben und auch möglicherweise aufgeführt worden sind.

00:01:35: Und wir wollen prüfen ist das heute noch relevant?

00:01:38: Kann man das noch zu machen?

00:01:39: sollte man das nachzumachen?

00:01:41: Wie sollte man es machen?

00:01:43: und am Ende fällen wir dann unser Urteil dass da heißt repertoire oder raus.

00:01:49: Daniel hast du's davor schon live gesehen?

00:01:53: Ja mehrmals tatsächlich vor etlichen Jahren in Barcelona tatsächlich.

00:01:59: Das ist eine ganz alte Inszenierung von Emilio Saldji und seitdem auch mehrere Male, also ich war mit dem Werk durchaus schon bekannt aber sie sind natürlich mit der neuen Produktion trotzdem immer etwas Neues.

00:02:11: Also ich habe es tatsächlich noch nie scenisch gesehen Ich hab's konstatant gehört, ich hab Auszüge daraus gehört Und jetzt natürlich gerade deswegen extrem reingelesen Und hab mich dann schon sehr bestätigt gefühlt, als dass ich ja auch immer so Opernschnellchecks schreibe.

00:02:29: Handlung ist hier quasi nicht vorhanden!

00:02:32: Das ist

00:02:32: schon irgendwie... Ja, schwierig!

00:02:34: Also mir ist da auch ehrlich gesagt wenig eingefallen was wirklich auch so wenig Handlungen hat wie dieses Werk.

00:02:40: denn im Endeffekt kannst du es in einem Satz erzählen.

00:02:42: Es

00:02:42: ist eigentlich keine Handlung, es ist einfach eine Situation.

00:02:45: Genau.

00:02:46: Diese Situation ist von Anfang an bis zum Schluss die selbe und Es passiert aber trotzdem alles Mögliche.

00:02:54: Aber wirklich Handlungen in dem Sinne gibt es eigentlich nicht wirklich?

00:02:58: Genau, also man kann's in einem Satz eigentlich runterbrechen die Reise nach Raunst scheitert weil es keine Pferde gibt und für mich die eigentliche Handlung sind diese einzelnen Befindlichkeiten einer offensichtlich elitären Alesgesellschaft.

00:03:11: Und die Beziehungen zwischen den verschiedenen... Akteuren und Akteurinnen.

00:03:15: Genau!

00:03:15: Und was dann auch ganz schnell mal zum großen Thema wird, das schon so viel Komik in sich trägt ist ja

00:03:21: z.B.,

00:03:22: dass die Contessa also ein Riesendrama startet weil der Kleiderkoffer kaputt beschädigt weg ist.

00:03:30: So...und da ist natürlich Regie gefragt oder?

00:03:33: Was sagst du als Dramatrik Daniel?

00:03:34: Absolut!

00:03:35: Also gerade bei solchen Werken die eben eigentlich relativ handlungsarm sind, kommt es umso mehr auf die Produktion an.

00:03:43: Und ich habe bereits erwähnt das Spannende an diesem Werk ist diese ganzen Beziehungsgeflechte von diversen Adeligen und Gästen, die dann nach Rerms wollen.

00:03:56: Es kommt da ganz oft ein Regisseur drauf an was der damit wirklich macht weil ansonsten, ich meine das ist ein sehr langes Stück tatsächlich für Rossini auch sehr unübliches, dauert wirklich gut drei Stunden Und gerade der erste Teil ist sehr, sehr lang und wenn du da nicht wirklich was daraus machst dann wird es einfach schnell langweilig.

00:04:14: Ja und das habe ich mich auch gefragt also kürzen eigentlich bei dem wir kein Problem oder?

00:04:23: Da wäre ich vorsichtig tatsächlich weil eben ganz viele in diesen in den Rezertativen und sonst irgendwo passiert war's nachher doch irgendwie wieder relevant für irgendwelche Sachen.

00:04:35: dann werden alle möglichen Informationen natürlich rumgeschmissen, da müsste man wirklich sehr genau schauen was irgendwie nachher nur wichtig und was nicht.

00:04:42: Und abgesehen davon das Interessante ist ja trotz dieser Länge es gibt insgesamt neun Nummern in diesem ganzen Opernabend.

00:04:49: die sind mal länger einmal kürzer aber ich dachte kürzen stelle ich mir tatsächlich schwer vor weil einfach auch dir die Menge an Leuten die auf der Bühne sind.

00:04:59: also es gibt einen kleinen Chor es gibt diverse Nebenrollen und dann gibt es im Prinzip diese zehn großen Hauptrollen.

00:05:06: Da hat jeder seine Ahre, da gibt es dann Duette und Ensemble-Szenen.

00:05:10: Und da wird's mit Kützen schwierig!

00:05:13: Wobei die Handlung wirklich... Je öfter man es durchliest auf dem Papier finde ich langweilig.

00:05:18: Ja ja eben.

00:05:20: Es ist tatsächlich ein Werk das trotz der tollen Musik und so wenig von sich selbst gibt sondern da muss man Arbeit reinstecken damit das funktioniert

00:05:31: Was im Prinzip der Traum eines jeden Regisseurs auch

00:05:33: ist?

00:05:33: Ja, natürlich.

00:05:34: Aber das sind natürlich die große Herausforderungen.

00:05:36: also ich kann mir durchaus vorstellen dass es da Regisseure gibt, die daran total verzweifeln würden weil es eben schon schwierig ist.

00:05:44: du musst da wirklich was draussen machen und du kannst dich nicht einfach drauf verlassen dass da jetzt diese Handlung einfach wiedererzählst von alleine funktioniert.

00:05:53: Das ist einerseits sicherlich reiz, andererseits sicher die große Herausforderung bei diesem Werk.

00:05:58: Also es sind ja insgesamt achtzehn Rollen, die besetzt werden.

00:06:01: Da hast du gerade schon gesagt zehn davon sind Hauptrollen.

00:06:03: das ist eine besondere Situation und das erklärt sich auch daraus warum dieses Werk überhaupt entstanden ist denn es ist wirklich ein Krönungswerk von Rossini für diesen Karl den Zehnten und es ist ein absolutes Sängerschauffenster

00:06:19: Total.

00:06:19: Ja also es ist tatsächlich eigentlich Bösezungen würden jetzt sagen, es ist ein Gelegenheitswerk.

00:06:25: Es wurde wirklich für diese Krönung von Karl der Zehnte in Frankreich geschrieben und da hat man Russinien einfach alle Möglichkeiten offen gelassen, alles mögliche für ganz viele Sänger zu schreiben.

00:06:39: Und das dementsprechend ist auch die Handlungsahm sozusagen weil es eigentlich mehr so ein Showcase sozusagen war.

00:06:48: Und das Spannende ist auch, dass Rossini ein Großteil dieser Musik – oder gut.

00:06:52: Das war damals einfach üblich sozusagen wiederverwertet hat in einer seiner späteren Werke – eine Contourie und so wirklich mehr als die Hälfte.

00:07:02: Ich glaube von den neuen Nummern sind ich glaube ich fünf mehr oder weniger gleich?

00:07:05: In der Kontur, nur dort tatsächlich mit mehr Handlung.

00:07:08: Kannst du in der Zeit ja auch absolut machen?

00:07:12: Das war damals, muss man dazu sagen wirklich absolut üblich.

00:07:15: gerade Rossini hat wirklich ganz enorm bei sich selbst einfach kopiert kann.

00:07:21: so Gelegenheitswerke die er dann für irgendeinen anderen anders komponiert wurden hat er dann später einfach wiederverwertet.

00:07:27: also das war Nicht nur bei ihm, sondern generell in dieser Zeit üblich.

00:07:30: Es gibt aber bei Bellini das Beispiel, dass er hat im Prinzip seinem ganzen Leben einen großen Misserfolg.

00:07:37: Das war Zahira und die hatte auch dann zu glaube ich drei Viertel wiederverwertet und daraus wurde dann später Icapuletti Montecchi.

00:07:44: Also von sich selbst haben sie sowieso alle kopiert und teilweise auch untereinander.

00:07:48: also es ist dafür damals nicht ungewöhnliches.

00:07:51: Es ist nur derhin sich da lustig, dass erst später das in eine Oper einpackt, die wirklich eine Handlung hat.

00:07:58: Was ich jetzt tatsächlich nicht gefunden habe, aber vielleicht weißt du das.

00:08:03: Wir haben angesagt dieser Anlass ist die Krönung und deswegen auch eher so Revue oder Gala wie er heute auch viel gemacht wird.

00:08:10: Arjen Gala Das ist

00:08:13: für

00:08:14: einen Top-Sänger Ensemble gemacht weil diese Arjen die haben es schon in sich finde auch gerade die Ensembles.

00:08:20: das muss passen.

00:08:23: Es gibt auch in den Bezeichnungen, die Ehe für die Rollen hat.

00:08:26: Da sind dann die diversen Soprane, Prima Donna Suprano und Prima Donna Contralto und sonst irgendwie... Also wirklich es werden absolut erstklassige Sänger da gefragt!

00:08:38: Das sind absolute Bravurstücke.

00:08:39: also diese Arendt sind voller Kolleraturen wie bei Hussini Üblich und sonstigen Herausforderungen oder auch die Ensemble sind wirklich höchst, höchste kompliziert.

00:08:51: hohes Niveau, da brauchst du kleine Regieransängern die die Erstklasse ist.

00:08:56: Und jetzt ist interessant finde ich das schon auch ein Werk ist dass immer wieder auch an kleinen Bühnen wie Landes-Theatern auftaucht.

00:09:05: Ich habe jetzt tatsächlich so eine kleine Produktion noch nicht gesehen.

00:09:09: also ich hab eigentlich die schlechteste Ausgangslage weil sie sitzt hier bei einem Hochglanzfestival Und nicht bei so einer kleinen Bühne, aber was sagst du Daniel?

00:09:18: Ist das machbar oder tut man sich da eigentlich keinen Gefallen wenn man es nicht mit absoluten Vollprofis aufhört.

00:09:25: Na ja, also Voll-Profis gibt's auch in kleinen Häusern... Heutzutage ist immer der Meinung, quasi nur die großen Stars an den großen Häusern können gut singen.

00:09:33: Es gibt durchaus auch einen kleinen Häuser und Sängerinnen, die absolut im Stande sind, die rollen irgendwie gut auszufüllen.

00:09:39: Und ich habe es tatsächlich auch etwa hier am Satzburger Landesteater gesehen hat.

00:09:43: das war eigentlich eine sehr, sehr gute Produktion und wirklich auch auf hohem Niveau.

00:09:47: Ich glaube der Grund warum das in kleineren Häuseren auch sehr beliebt ist, ist einfach weil sie ihre Ensemble-Stück ist.

00:09:54: Du musst natürlich dementsprechende Ensemble dann haben oder die Gäste dazu kaufen, aber du hast da wirklich im Zehn ganz verschiedene Rollen vom ganz hohen Sopran bis zu profunden Bass.

00:10:07: Da kann ein Ensemble zeigen was es drauf hat und jeder hat seine ARN eben, es gibt diese Duette, es ist eine Ensembleszene, das heißt es ist einfach ein tolles Ensemblestück!

00:10:18: Also wenn du schon gesagt hast Showcase, um zu zeigen was man kann.

00:10:22: Ja genau.

00:10:23: Also drumherum ist es eben daran, dass er so handlungsarm ist hat halt jeder seine Szenen irgendwie die teilweise gar nicht wirklich im Endeffekt etwas miteinander zu tun haben und da kann halt jeder zeigen was er kann.

00:10:37: ich glaube aber das trotzdem auch gerade für oder vielleicht gar nicht nur für kleine Häuser, sondern insgesamt dass die Gefahr halt auch drin liegt.

00:10:46: Wo willst du das überhaupt platzieren?

00:10:48: Also jetzt wieder rein in die Inszenierung zu gehen.

00:10:51: Du nimmst einen Ort wo Menschen stranden und ad hoc ja das Hotel, das oft genommen wird, das bietet sich an es steht er auch so in der Handlung drin.

00:11:01: dann ich glaube auch diese Landesteher der Produktion was wo sie da im Flughafen

00:11:05: gemacht

00:11:05: haben Das funktioniert.

00:11:08: aber Wie absurd kann man das drehen, ohne dass es komplett lächerlich wird?

00:11:13: Weil ja die Handlung per se auch schon dieses ganze Opernwesen.

00:11:16: Also da jeder an das wird genommen um los zu düdeln und dann werden die Sängerinnen und Sänger besprochen.

00:11:23: Ich glaube, das Spannende an diesem Stück abgesehener für das sie eben so ein großes Ensemble ist, Diese einzelnen Rollen sind ja ganz verschiedene Landsmänner und Landsfahrer.

00:11:34: Also du hast da Franzosen dabei, du hast jemand aus Russland, du ist eine Polin, du hasst einen deutschen Baron.

00:11:40: Es ist wirklich ganz multinational.

00:11:44: und auch das ist eigentlich das Spannende daran weil Rossini das benutzt um total auf nationale Klischees einzugehen.

00:11:54: also da dieser strahmeerustische Offizier, glaube ich ist es.

00:12:00: Und dann ist diese politische Edle die auch so ein bisschen schroff ist und wie man das halt irgendwie so fremden

00:12:06: kann.

00:12:07: Die

00:12:07: Französinnen, die nur an Mode denken?

00:12:08: Die Französen, die nicht nur an mode denkt also wird er total mit Klischees gespielt, die im Grunde ja uns auch heute genauso noch bekannt sind.

00:12:17: Das bietet sich natürlich dann auch total an mit diesen Klischees zu spielen und eben alles ins Absurde zu bringen.

00:12:25: Daran liegt eben Ich glaube, ich auch da reizt daran mit diesen Klischees zu spielen und diese Absurdität hier bei Rosini ganz typisch ist.

00:12:33: Mit der zu spielen?

00:12:35: Wie sieht es für dich mit Figurenlogik aus?

00:12:37: Weil was mich da auch beim Lesen irgendwie massiv gestört hat war... Da wird eigentlich teilweise so eine nette Geschichte angefangen mit diesem Lor Zinnay und der Corinna aber das wird ja nie aufgelöst!

00:12:50: Ja also ich finde es wahnsinnig kompliziert, glaube ich.

00:12:55: Wenn du das nur die Handlung unter Anführungszeichen liest, dann finde ich es wahnsinnig schwierig da wirklich durchzublicken weil das einfach ganz viel aus dem Moment passiert und wie bei Lord Sidney und Corinna daraus eigentlich im Endeffekt nicht wirklich was passiert.

00:13:12: also ist da ganz oft irgendwie... Der eine liebt die andere und da gibt es noch einen Anwärter, der die auch liebt.

00:13:20: Und dann wird er herumgekämpft wie wen sie jetzt liebt davon?

00:13:24: Und manche werden da nähe beleuchtet und bei manchen wird eben nur erwähnt ja das Sydney ist hinter der Korinne her aber es passiert im Endeffekt eigentlich nichts daraus.

00:13:35: Das sind wir so ein Bewunderer.

00:13:37: während zum Beispiel bei der Milly Bear der Prolin, die auch zwei Anwärter hat.

00:13:43: Die entscheidet sich schlussendlich dann für den Content-Liebeskopf und da werden ganz viele Fester sozusagen aufgemacht und nicht alle werden dann wieder geschlossen.

00:13:53: Wenn du jetzt als Samaturgern sowas rangehst... Wo fängst du da an diesen Salat auseinander zu Klamüsern?

00:14:01: Weil, du musst ja irgendwie in der Regie dann auch entscheiden, wo lege ich meinen Fokus drauf.

00:14:05: Weil es ist ja unglaublich anstrengend!

00:14:08: Wir haben schon gesagt drei Stunden und diese ganzen Nebenbausteine also das stelle ich mir ja in deinem Job als die größte Herausforderung

00:14:16: vor.

00:14:18: Beim Werk WD musst du eben von Anfang an erst mal die Idee haben, wo willst du das spielen lassen?

00:14:24: Was ist so der Grundgedanke.

00:14:26: Ich fand tatsächlich diese Idee mit dem Flughafen eigentlich ganz spannend weil es super aufging natürlich!

00:14:31: Du hast Leute aus verschiedenen Orten, die da zusammenkommen und dann werden halt die Flieger gekänzelt statt dass die Pferde ausgehen und das ging wunderbar auf.

00:14:40: ich glaube du musst da erstmal schauen wo lässt du spielen was?

00:14:45: Wo findet das Start?

00:14:46: Es ist ja auch spannend an der Produktion jetzt hier bei den Wingsfestspielen, dass sie eigentlich teilweise eingegriffen haben und es nicht mehr um die Krönung von irgendeinem König geht.

00:14:57: Sondern am Ende wird stattdessen im König die Musik besungen Und alle reden von Lacechi, was sich sehr passend fangt.

00:15:06: Ganz unauffällig!

00:15:08: Das heißt das wurde dich vor irgendeinem König, der seine Krönung erfährt, gesprochen hat immer von Lachechi die Geburtstag feiert.

00:15:14: Was ich... Ich bin halt sehr vorsichtig mit solchen Eingriffen aber das fand ich tatsächlich sehr lustig und sehr passent weil es einfach den Aufhänger ja ändert aktuell macht irgendwie und die haben das eben dann in einer Hotel Lobby sozusagen spielen lassen.

00:15:31: Und das funktioniert dadurch auch prima, also du musst im Prinzip einen Ort finden wo eben diese ganzen verschiedenen Leute zusammenkommen können und wo dann diverse Liebesirrungen vonstatten gehen können.

00:15:45: Gut und hier ist es natürlich in dieser Salzburger Inszenierung, weil wie du sagst das sich jetzt auch super anbietet.

00:15:52: Und auch eine Hohldigung ganz handtagitschilier ist die sie natürlich auch absolut verdient hat.

00:15:56: Denn dein Ironie frei, ich finde dass dir das ganz toll macht aber... Ist es sinnvoll, das so auf eine Figur zu konzentrieren?

00:16:05: Weil ich finde nicht dass Corinna wirklich die Hauptperson ist.

00:16:09: Die ist vielleicht die, die so die Ruhe reinbringt und den Durchblick hat sag' ich mal und jetzt nicht so das überdramatische is'.

00:16:18: Auch wenn's teilweise hier sehr dramatisch dargestellt worden ist, wollen wir gar nichts drüber reden!

00:16:23: Aber macht das Sinn, das wirklich auch eine Figurt zu

00:16:25: koncentrieren?".

00:16:26: Ich

00:16:26: glaube, man muss grundsätzlich sagen diese zehn Hauptfiguren sind doch relativ gleichwertig.

00:16:33: Aber Corinna Stichter finde ich schon ganz grundsätzlich ein bisschen raus weil alle anderen ihr so ein bisschen huldigen.

00:16:45: und Corinna ist diese Improvisationskünstlerin die grandiose.

00:16:49: sie singt auch ihre zwei Ahren die wirklich so total Ja, da bleibt die Zeit einfach stehen.

00:16:55: Das sind nur mit Hafe begleitet.

00:16:57: sehr simpel eigentlich.

00:16:58: aber gerade in dieser Einfachheit ist dann der Moment wo jeder die Luft anhält und so okay.

00:17:03: das ist jetzt irgendwie ganz wichtig obwohl es eigentlich ja handelstechnisch überhaupt nicht wird.

00:17:08: Es sind wirklich einfach nur zwei Liedchen weil

00:17:11: du in diesen drei Stunden nochmal irgendwo durchschnaufen musst und das kannst du genau in diesem weiterernehmen.

00:17:16: Aber die Stehen finde ich schon ein bisschen raus und dass ich sie als Charakter Ich würde sagen, sie ist die große Hauptfigur.

00:17:25: Das gibt Historie auch nicht wirklich her.

00:17:26: Aber sie steht schon irgendwie leicht erhöht im Gegensatz zu den anderen, weil alle da und irgendwie so ja im Hultigen von ihr reden.

00:17:35: und was denkt Corinna darüber?

00:17:37: Und da passt es natürlich grandios dass das Tudile Bartoli selbst macht!

00:17:44: Das hat finde ich eine ganz andere Dimension vom Humor der große Namen, da ist ihr Intendant in der Festspiele natürlich diese, sagen wir mal unter Anführungszeichen Hauptrolle einnimmt.

00:17:57: Das macht sie auch.

00:17:59: Sie steht ja auch irgendwie heraus!

00:18:03: Meinst du man könnte es aus jeder Perspektive oder einzelnen?

00:18:07: Weil ich finde zum Beispiel diesen Lord Sidney wahnsinnig interessant.

00:18:10: also da habe ich mir gedacht das könnte oder würde sich auch irgendwie anbieten weil ich finde den unglaublich beobachtend.

00:18:15: Also er hat ja auch so eine Kommentatoren Rolle ein bisschen, je nachdem wie überverliebt man den dann am Ende des Tages auch darstellt.

00:18:23: Aber das würde zum Beispiel auch funktionieren.

00:18:25: aber...

00:18:27: Ich finde tatsächlich generell die Charakterunterschiede oder die Verschiedenheit der Rollen bei den Herren weniger deutlicher als bei den Damen.

00:18:36: Die Damen sind ganz extrem unterschiedlich gezeichnet und da wirklich viel mehr ist bei den Herrern.

00:18:43: Ich find dass bei den Herrn die Unterschiede teilweise ein bisschen verloren gehen.

00:18:47: Aber wie du sagst, also gerade la Lourdes Sinne der ja eben dann eigentlich in der Handlung abgesehen davon dass halt die Corinna liebt.

00:18:53: Sonst eigentlich nicht so wirklich involviert ist sondern mehr kommentiert.

00:18:58: und Arter Dom Profondo der diese Liedertwoher aufzählt welche Nationalitäten und Herrschaften und Damen sich zusammengefunden haben.

00:19:07: Vielleicht liegt es eben daran das ihm eigentlich mehr kommentsieren Charaktere irgendwie zeigen.

00:19:15: So eben die eine, die Mode besessen ist und dann alle ihre Mode verliert außer auf diesen einen Hut der dann quasi als letztes Mode-Axissor übrig bleibt, der dann gerade zu geheiligt wird in dieser Aria.

00:19:30: also es ist ganz lustig auch weil es ein Musikalist da ganz viel drin steckt, die auf die Madame Accortese dir dieses Hotel oder diese... So ein Wellness-Hotel da führt.

00:19:43: Die Tirolerin ist, die dann wirklich jodelhafte Anflüge in ihren Arren hat.

00:19:49: Also das ist alles sehr lustig und sehr genau eigentlich gezeichnet auch musikalisch.

00:19:54: Das kamen in der Pfingsproduktion

00:19:56: sehr gut raus.

00:19:58: Das muss man auch erst mal so hinkriegen.

00:20:01: Jetzt habe ich den Faden verloren!

00:20:02: Ich wollte noch irgendwas ... die ganzen Nationalitäten, das Stück macht mich echt wunderschön!

00:20:11: Nein, genau.

00:20:12: Jetzt weiß ich es wieder.

00:20:14: Ich finde schon auch, dass die weiblichen Rollen ... Die sind mit mehr Biss gesegnet irgendwo und das ist jetzt auch eine Beobachtung.

00:20:24: Aber wir haben's gerade gesehen, deswegen lass uns drüber reden.

00:20:27: Die Herren sehen sehr gleich aus.

00:20:31: Die klingen teilweise auch gleich?

00:20:33: Weil du im Grunde halt bei den Herrn zwei zu hohe Stimmen unter Rest in Tiefe erlaubt hast.

00:20:40: war damals auch quasi der Unterschied nicht so enorm, bei den Damen hast du halt wirklich von einer ganz hohen Sopranistin bis zu eigentlich einem Alt alles.

00:20:52: Also ich glaube das ist stimmlich schon mal ein größerer Unterschied und eben charaktermäßig finde ich schon auch nochmal wirklich viel deutlicher gezeichnet.

00:21:02: Eben diese Mode für die Französinnen, diese Terolarinder... wirklich freurige Polen.

00:21:10: Es ist, glaube ich grundsätzlich auch im Stück einfach so angelegt dass die Damen ein bisschen präsenter und unterschiedlicher sind.

00:21:18: Also ein feministisches Werk.

00:21:20: Ich weiß nicht ob

00:21:21: ich es so weit dann gehen will aber...

00:21:25: Könnte Vanja machen!

00:21:27: Wir haben ja auch gesagt wir wollen auch immer das bisschen handfest machen im Sinne von gute Beispiele schlechte Beispiele Und da hast du jetzt tatsächlich mehr Erfahrung als ich, aber die Fingstproduktion einfach wahnsinnig präsent.

00:21:41: Wir haben schon lange geredet und kein einziges Mal über Barry Koski gesprochen.

00:21:46: Als das rauskam, dass er das macht, hab ich mir gedacht eigentlich kannst du ja keinen besseren Regisseur finden weil dieses Revue-hafte, Showhafte was dieses Ding auch irgendwo verlangt um drei Stunden unterhaltsam zu bleiben.

00:21:59: Das kann er ja!

00:22:00: Und trotzdem fand ich am Ende Zu doll.

00:22:06: Fandest du?

00:22:06: Ja!

00:22:08: Es hat ja Musik,

00:22:09: die Butter vom Boot genommen.

00:22:11: Also ich wollte so gerne oft mal ungestört zuhören und das hast Du ja auswendig... Das

00:22:15: lässt nicht zu tun.

00:22:16: Ja, es ist ein wilder Ritt.

00:22:20: Aber ich dachte auch, als ich das gesehen habe, wär wenn dich Barry Koski.

00:22:23: Ich finde Barry Kosci immer gerade bei komischen Sachen absolut hervorragend.

00:22:29: Ich bin wenige davon überzeugt, wenn er seriöse Sachen macht Aber gerade so was wie jetzt eben, wo er wirklich alles ein Slapstick und sein Humor reinbringt.

00:22:40: Und natürlich eine Truppe an Tänzern hat die für eine allerlei Komik da sorgen passt, wie die Faust aufs Auge finde ich.

00:22:48: Natürlich bei dem Stück du wieder sagst, man hatte da wenig Verschnaufpausen jetzt eigentlich bis auf diese vielleicht diese zwei Aryan von Corinna Durchschnaufen Zeit geben, aber ansonsten ist es wirklich ein wilder Ritt.

00:23:01: Weil du natürlich von der einen Beziehung zur nächsten da gehst und da passiert einfach wahnsinnig viel.

00:23:08: Und Barry Kowski setzt dann natürlich noch einen drauf und macht das wirklich... Aber ich find's sehr kurzweilig!

00:23:15: Das ist eben die Kunst an dem Stück.

00:23:16: Es is'n sehr lange Stück gerade erst der Hälfte, ... mit fast zwei Stunden und wirklich

00:23:23: wagnische

00:23:24: Ausmachse halt.

00:23:25: Ich fand dich aber sehr kurzweilig, das ist glaube ich was wo man den Hut ziehen muss.

00:23:33: Ja verstehe mich nicht falsch nichts gegen Tempo und es ist super unterhalten... Aber Rosini komponiert da ja auch oder hat da reinkomponiert eh schon so viele Ja, Slapstick-Momente.

00:23:44: Also ich mein diese Trommeln wenn es einen hinhaut oder so das steht da ja.

00:23:49: also das hat sich ja nicht Barry Koski ausgedacht.

00:23:51: Das zeigt schon sehr drauf So lach jetzt ist lustig!

00:23:56: Es ist wie mit den Schildern, du kannst dir bitte Applaus oder bitte lachen?

00:23:59: Ja ey, oh das wäre doch mal eine schöne Regie die so sitcom

00:24:04: Wird seitdem wir mal Regie machen

00:24:06: Auch beim Regie debut wart ich eh schon lang

00:24:09: Ja aber ich finde eben dass es eigentlich Umso mehr eigentlich passt es für das Stück.

00:24:15: Also Barry Koski und Viaggio, finde ich ist eine sehr, sehr potente Paarung.

00:24:21: Nein also wie gesagt vom Unterhaltungswert auch von der konsequenten Überzeichnung die er ja wirklich von Anfang bis Ende wirklich konsequent durchzieht und das muss man in der Intensität unter dem Tempo auch mal schaffen.

00:24:33: Aber ich finde – und das ist allgemein glaube ich eine Schwäche von dem Stück Dazu einlädt es so über zu inszenieren, dass diese Musik dir, wenn man sie ohne irgendwas dazu zusehen hört wirklich wahnsinnig farbreich und ganz sammerturgisch interessant auch ist.

00:24:56: Ja das stimmt.

00:24:56: also die Musikgeräte vielleicht hier und da bisschen in den Hintergrund war's aber glaube ich generell ein bisschen ein Rossini Problem ist weil er natürlich in seinen lustigen Werken Diese ganz typischen harmonischen Wendungen überein, weil das ist alles jetzt rein, sagen wir mal harmonisch-kompisitorisch.

00:25:15: Da war sie sehr simpel aber natürlich mit den diversen Koloraturen und Verzierungen sonst wird es dann sehr kunstvoll.

00:25:23: Und so gesehen liegt es glaube ich ein bisschen an der Musik So schön es wirklich da ist.

00:25:31: Ist das einfach bei Rossini?

00:25:32: Bei seinen lustigen Werken einfach diese Ich will nicht sagen musikalische Eintönigkeit, aber es ist dann schon immer irgendwie... Es hindert dieselben harmonischen Wendungen die er immer bringt.

00:25:41: Und das ist das typische leise Anfangen unter dieselben Harmonien immer wieder wenn wir wiederholen und lauter werden.

00:25:47: Das ist halt typisch Rossini.

00:25:50: So hat er geschrieben.

00:25:50: Damals war auch damals die Faszination an seiner Musik eigentlich.

00:25:55: Trotz der seine Einfachheit wirklich einfach mitgerissen hat.

00:25:59: Es gab nicht umsonst in Wien zu Rossinis Zeiten das große Rossini-Fieber weil seine Werke wirklich die Leute absolut gepackt haben

00:26:08: damals.

00:26:09: Das ist ja interessant, gell?

00:26:10: Also du gehst da raus aus dem dreistündigen Abend findest die Musik absolut geil und kannst du eine Melodie nachpfeifen?

00:26:15: Ich finde, da ist kein Gassenhauer drin.

00:26:19: Sag mir

00:26:19: einen!

00:26:22: Ja gut, aber ich habe es natürlich schon mehrmals gesehen.

00:26:25: Ich hatte auch diverse Künstler, die diverse Rollner gesungen haben so gesagt, ich kenn's vielleicht einfach auch zu.

00:26:30: Aber ansonsten, glaub' ich von einem oder zweimal hören wirst du tatsächlich keine A-Wir machen.

00:26:35: Das ist einfach ... Nee, das geht nicht.

00:26:38: Mit den ganzen Verzierungen und diesen Kolleraturen, da wisst ihr ja wahnsinnig!

00:26:42: Da kriegst du einen Schwintel-Anfeind nur vom Branddingen.

00:26:46: Also die dramaturgische Empfehlung Evertuerans funktioniert nur als Revue?

00:26:54: Als komisch überdrehte Revue.

00:26:56: Ich

00:26:56: glaube fast, weil es das Stück so gedacht ist.

00:27:00: Es ist halt so eine Gale im Prinzip.

00:27:03: Und durch Zufall hatten die verschiedenen Stücke da durchaus hier und damals was mit anderen Sachen zu tun, aber im Grunde ist es eigentlich ein Abendabend.

00:27:13: Ist schon interessant dass das auch erst in den siebziger Jahren des letzten Jahrtausends wieder aufgetaucht ist?

00:27:19: Ja weil's war tatsächlich verschulden.

00:27:21: Es hatte durchaus damals Erfolg wurde dann mehrmals gespielt und dann ist es irgendwo ich glaube in der Bibliothek irgendwo in Italien verschwunden Und da, ich glaube der Witz daran war das ist falsch katalogisiert wurde.

00:27:36: Dann ist es halt irgendwie im Nirwana verschwunden und dann eben in den Klappis-Siebzigerjahren ist es wieder aufgetaucht und Abadou hat das beim Rossini Festival in Pesaro groß wiederaufgeführt mit erstklassigen Sängern also Kapagé und sonstigen Größen.

00:27:52: Das war glaube ich eine Kooproduktion die nach Navin und sonstige große Städte gegangen ist.

00:27:56: an Zeit dem Erlebt es dann wieder so eine Renaissance eigentlich, weil sie wirklich ein lustiges Stück ist.

00:28:03: Rosini Renaissance Revue.

00:28:05: und ist es jetzt Repertoire oder raus Daniel?

00:28:08: Dein Urteil!

00:28:10: Ich würde sagen Repertoir.

00:28:12: Ich bin weiß Gott kein Rosini-Fan.

00:28:16: Schön dass du das jetzt

00:28:17: am Ende noch droppst.

00:28:19: Spoiler.

00:28:20: Ja, nee ich bin eigentlich kein Rosinin Fan aber jetzt habe ich mehrmals gesehen.

00:28:26: Also man muss bei Rossini, glaube ich, immer unterscheiden zwischen den ernsten und den komischen Stücken.

00:28:30: Die Ernstensstücke finde ich tatsächlich ansprechender grundsätzlich und von den komischen Stücken finde ich Wert schon eigentlich fast am spannenden trotz der Handlungsarmut weil es einfach so abwechslungsreich einerseits ist und dann einfach musikalisch wirklich toll ist.

00:28:47: Auch wenn da nicht groß was passiert das ist irgendwie ein cooles Werk.

00:28:51: also drum... Ich würde sagen Repertoire

00:28:53: schließe ich mich tatsächlich allen, denn auch wenn es vielleicht jetzt in der einen oder anderen aktuellen Umsetzung Kritikpunkte gibt.

00:29:00: Was ich ganz stark finde ist wirklich diese Möglichkeit ein Showcase rauszumachen also auch für kleine Häuser aber bitte mit nicht der überordene Regie die ums Eck kommen sondern einfach eine gute Show machen Denn wir brauchen Tempo und nur dann funktioniert's weil.

00:29:16: ansonsten sage ich Rauswahl

00:29:19: Ja gut, das ist aber natürlich bei allen Werken, wenn sie nicht gut gemacht sind.

00:29:22: Also das eben bringt Herausforderungen und es ist aber auch glaube ich sehr dankbar das Stück.

00:29:27: Und wenn das richtig macht, dann kann es wirklich eine Wahnsinns-Explosion sein.

00:29:33: Seid ihr da d'accord?

00:29:34: Dann freuen wir uns natürlich über Nachrichten.

00:29:38: Wir wollen das jetzt hier ganz offen halten und Daniel, in diesem Sinne wollen wir unsere erste Folge mit dem Repertoire für Rosinis Ilviaggio Arrance schließen.

00:29:47: Ammen!

00:29:48: Dann bis zum nächsten Mal.

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